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Künftig wird es in Deutschland weniger Fachkräfte geben und durch Automatisierung fallen zusätzlich Jobs weg. Dennoch soll es laut Experten künftig viel Arbeit geben. Fakt ist, dass die Deutschen immer älter werden und die Geburtenrate weiter sinkt. Nach Analysen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung wird sich bis 2016 nicht nur die Zahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen verringern, sondern auch die Erwerbsbevölkerung. Mehr Ältere, weniger Junge, die Rentner ersetzen können. Dennoch ist man sich sicher, dass es 2035 ebenso viele Beschäftigte geben wird wie heute. Man fragt sich nun, wie das funktionieren soll?

Laut Forschern des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit steigt das Angebot an Arbeitskräften und die Beschäftigung bis 2023/24. Danach sinkt jedoch das Fachkräfteangebot, bis es 2035 auf das Niveau von heute gelangt. Für die Zukunft heißt das, dass vor allem die Anzahl der Bürojobs deutlich sinken wird. Das wiederum kann aber zum Problem werden, da eben die heutigen Berufsanfänger einen Wissens- oder Bürojob erlernen. Künftig könnte es daher ein Überangebot geben und zugleich werden aber viele dieser Arbeitsplätze zunehmend durch die Digitalisierung vernichtet.