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Medizininformatiker arbeiten in zwei essentiell wichtigen Bereichen: in der Informatik und der Medizin. Zum einen decken sie das Thema Digitalisierung ab, zum anderen stellen sie die Gesundheit einer immer älter werdenden Gesellschaft sicher. So kümmern sie sich um die automatisierte Verarbeitung von Daten im Gesundheitswesen. Ein fundiertes IT-Wissen und Know-How im medizinischen und medizinisch-technischen Bereich ist dabei von enormen Vorteil.

Der Beruf des Medizininformatikers ist gefragt, denn der digitale Wandel wird auch für Krankenhäuser ein immer wichtiger werdendes Thema. Demnach kann davon ausgegangen werden, dass Krankenhäuser zunehmend diese Stellen schaffen und qualifizierte Mitarbeiter suchen werden.

Einen Grundstein zur Verbreitung des Berufes des Medizininformatiker hat bereits die INIT-G  („Initiative für qualifizierten IT-Nachwuchs in der Gesundheitswirtschaft„ ) 2012 gelegt. Die beteiligten Verbände streben an, die Jobperspektive in der Medizininformatik bekannter zu machen, die Attraktivität der Arbeitsplätze von Medizininformatikern zu steigern und die Zahl der qualifizierten Fachkräfte zu erhöhen.

Krankenhäuser müssen sich besonders bemühen, da sie mit IT-Unternehmen in Konkurrenz stehen. Daher ist es enorm wichtig, kein Potenzial zur Gewinnung entsprechender IT-Fachkräfte zu verschenken. Das Hauptproblem liegt dabei im mangelnden Online-Recruiting. Da IT-ler eine intensive Web-Affinität aufweisen, müssen Krankenhäuser Medizininformatiker als Bewerber-Zielgruppe explizieter ansprechen.

Zukünftig werden Medizininformatiker Schlüsselrollen im Gesundheitswesen übernehmen. Deshalb macht es Sinn, diese Berufsgruppe gezielter anzusprechen.