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In Deutschland ist die Pharma-Branche ein wesentlicher Baustein des Gesundeitssystems. Mit einem Umsatz von 38,9 Mrd. Euro (2015) und rund 114.000 Mitarbeitern ist sie zudem ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber.

Die Arzneimittelhersteller sind vor allem an wirtschafts- und forschungsstarken oder repräsentativen Standorten angesiedelt. Zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Niedersachsen. Rund 114.000 Arbeitnehmer sind in Deutschland bei Pharmaunternehmen angestellt (Stand 2015, BPI). Seit 2010 ist die Anzahl mit 10,5 Prozent überdurchschnittlich gewachsen. Ungefähr 300 Mitarbeiter beschäftigen deutsche Pharmaunternehmen durchschnittlich. Der Beschäftigtenanteil in Forschung und Entwicklung liegt mit etwa 20 Prozent über dem Durchschnitt der Spitzentechnologiesektoren.

Der Umsatz in der Pharmaindustrie befindet sich weltweit in einem konstanten Wachstum. Seit 1992 hat sich dieser global mehr als vervierfacht. Der Grund dafür sind immer neue Innovationen, die die Therapie zuvor nicht behandelbarer Krankheiten ermöglichen oder verbessern. In Deutschland hat die Pharmaindustrie laut IMS-Health 2015 einen Umsatz von 38,9 Mrd. Euro erwirtschaftet. Zudem werden zwei Drittel der in Deutschland produzierten Arzneimittel vorallem in die USA, Niederlande und nach Großbritannien exportiert.

Die Pharmahersteller investierten 2015 11,9 Prozent ihres Umsatzes in Forschund & Entwicklung, und sind damit auf Platz zwei aller Branchen. 2031 betrugen die Ausgaben rund sechs Mrd. Euro. Ca. jeder sechste der Pharma-Mitarbeiter entwickelte oder erforschte neue Präparate. Dies entspricht rund 18.800 Personen. Durchschnittlich benötigt ein neues Medikament von der Entwicklung bis zur Zulassung für den deutschen Arzneimittelmarkt 13,5 Jahre.